Der Traum von der ersten deutschen Medaille bei den Olympischen Spielen in London ist für die deutschen Schützinnen bereits in der Qualifikation geplatzt.

Beate Gauß (Ammerbuch) und Jessica Mager (Solingen) konnten sich mit dem Luftgewehr nicht für das Finale der besten Acht qualifizieren.

Gauß, die vor den Spielen mit freizügigen Aufnahmen im Männer-Magazin Playboy für Schlagzeilen gesorgt hatte, belegte mit 392 Ringen nur den 32. Rang.

Mager (394), wie Gauß Olympia-Debütantin, landete auf Platz 20.

Beste Schützin war die Polin Sylwia Bogacka (399). Weltmeisterin und Weltrekordhalterin Yi Siling (China) unterstrich mit ebenfalls 399 Ringen ihre Favoritenrolle.

Nicht am Start war die siebenmalige Weltmeisterin und Weltranglistenzweite Sonja Pfeilschifter (Großhöhenrain).

Die 41-Jährige, die bei ihren bisherigen vier Olympia-Auftritten im Luftgewehr ohne Medaille geblieben war, hatte den Deutschen Schützenbund (DSB) wegen ihrer Nichtnominierung scharf kritisiert. Sie wird nur im Sportgewehr-Dreistellungskampf antreten.

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