Romy Tarangul hat die erhoffte erste Olympia-Medaille für die deutschen Judoka verpasst.
Die frühere WM-Dritte aus Frankfurt/Oder verlor in der Klasse bis 52 kg im Achtelfinale unglücklich gegen die Italienerin Rosalba Forciniti, EM-Zweite von 2010.
Tarangul handelte sich zwei Bestrafungen ein, dies ergab eine kleine Wertung für Forciniti. Es blieb die einzige im gesamten Duell.
"Ich bin sehr traurig. Ich konnte nicht mein bestes Judo zeigen, daher ist es sehr hart, so auszuscheiden", sagte Tarangul, die mit der defensiven Strategie der Italienerin Probleme hatte, "ich mag es anzugreifen und aggressiv zu sein, aber für diese Gegnerin hatte ich kein Rezept."
Tarangul verabschiedete sich aus dem Turnier, ohne eine sportliche Wertung geschafft oder zugelassen zu haben.
Schon ihr Auftaktkampf gegen die russische Vize-Europameisterin Natalia Kusjutina hatte nach regulärer Kampfzeit und Golden Score punktlos geendet, die drei Mattenrichter erklärten Tarangul als aktivere Kämpferin zur Siegerin.

Lawrence Okoye wird Footballspieler: Der britische Modellathlet erhält bei den San Francisco 49ers einen Dreijahresvertrag. Der Head Coach des Vizemeisters schwärmt. Sportler auf Abwegen.