Die erhoffte Medaille blieb zwar aus, doch das olympische Straßenrennen in London hinterließ dennoch bleibenden Eindruck.

"Das war das wahnsinnigste Rennen, das ich je erlebt habe", sagte der Rostocker Andre Greipel, der trotz der Enttäuschung über das Ergebnis von dem Spektakel beeindruckt war.

Hunderttausende Zuschauer am Streckenrand, nach Schätzungen über eine Million, machten das Rennen zu einem einmaligen Erlebnis.

"Ich hatte die ganze Zeit einen Tinnitus im Ohr", sagte der Geraer John Degenkolb.

Teilweise waren die Zustände an der Strecke fast schon chaotisch. Gerade am Box Hill sorgte das Publikum auch für gefährliche Momente.

"Keiner hat so viele Menschen erwartet. Das hätte besser kontrolliert werden müssen. Andererseits, ich habe noch nie so viele Menschen bei einem Radrennen gesehen", sagte der Australier Michael Rogers.

Auch der Amerikaner Chris Horner erlebte einige heikle Momente.

"Die Massen waren unglaublich. Ich hätte mir gewünscht, dass sie etwas zurückhaltender gewesen wären. Auf dem Rundkurs waren Zuschauer überall auf der Straße", sagte er.

Ein Fan habe Fotos gemacht und sei gar nicht aus dem Weg gegangen, sodass ein Fahrer mit ihm kollidiert sei. "Ich hatte noch nie solche Angst in einem Rennen, selbst bei Regenrennen", sagte Horner.

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