Die Beachvolleyball-Medaillenkandidaten Julius Brink und Jonas Reckermann bleiben trotz steigender Erwartungen auch nach ihrem Auftaktsieg beim olympischen Turnier in London gelassen.

"Der Druck wäre sicher größer, wenn wir verloren hätten. So können wir uns sehr über den Sieg freuen, aber es soll nicht der einzige für uns bleiben", sagte Reckermann am Tag nach dem verdienten 2:0 (21:19, 21:17) gegen Konstantin Semenow/Sergej Prokopijew aus Russland.

Das Duo aus Berlin habe sich angewöhnt, "dass wir Spiel für Spiel sehen und dass es jetzt eben noch nicht um Medaillen geht.

An das Viertelfinale oder weiter denken wir nicht", betonte Brink. Zur Qualifikation für die K.o.-Runde ist in den verbleibenden beiden Gruppenspielen nur noch ein Sieg nötig.

Am Montag (14.30 Uhr OZ/15.30 Uhr MESZ) treffen die Weltmeister von 2009 auf dem Centre Court des Horse Guards Parade im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe C auf die Chinesen Linyin Xu/Penggen Wu.

"Sie sind rein nominell das zweite Team in unserem Pool. Da müssen wir schon voll da sein", sagte Reckermann.

Begeistert zeigten sich die zweimaligen Europameister von der Beachvolleyball-Anlage im Herzen der britischen Metropole.

"Das ist das schönste Turnier, das wir je gespielt haben. Diese Location in London zu bekommen, empfinden wir als Auszeichnung", sagte Brink, der sich nach den Spielen einen Schub für die Sportart erhofft:

"Beachvolleyball hat in der Breite in Deutschland schon eine hohe Akzeptanz. Vielleicht wird das jetzt noch besser

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