Die Olympia-Debütanten Christopher Völk und Miryam Roper haben die Pleitenserie der deutschen Judoka in London fortgesetzt und sind früh ausgeschieden.

Völk (Abensberg) verlor nach einem Auftakt-Freilos in Runde zwei gegen den Mongolen Nyam-Ochira Sainjargal. Roper (Leverkusen) unterlag in der Klasse bis 57 kg in der ersten Runde Brasiliens Vize-Weltmeisterin Rafaela Silva und verpasste damit die Revanche für das verlorene Viertelfinale bei der WM 2011 in Paris.

Gegen die 20-Jährige kassierte Roper zwei kleine Wertungen, eine davon durch zwei Bestrafungen. Völk und Sainjargal gelang in einem engen Duell jeweils eine mittlere Wertung, eine weitere kleine sicherte dem Mongolen neun Sekunden vor Kampfende den Sieg.

Vor Roper hatten bereits Tobias Englmaier (Großhadern) am Samstag und Romy Tarangul (Frankfurt/Oder) am Sonntag die Medaillenränge klar verpasst. Von fünf Kämpfen in London haben die deutschen Judoka damit vier verloren.

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