Die deutschen Schützen sind auch am dritten Wettkampftag der Olympischen Spiele weitestgehend chancenlos geblieben.

Mit dem Luftgewehr verpassten Olympia-Debütant Julian Justus (Homberg/Ohm) und Tino Mohaupt (Suhl) das Finale der besten Acht. Auch dem Skeet-Schützen Ralf Buchheim droht nach den ersten drei von fünf Qualifikationsrunden das vorzeitige Aus.

Der Sportsoldat aus Lebus liegt vor den beiden abschließenden Runden am Dienstag mit 68 Punkten nur auf Rang 25 und muss sich steigern, um die Runde der letzten Sechs noch zu erreichen.

Zuvor hatte der 24-jährige Justus mit dem Luftgewehr die beste deutsche Leistung des Tages gezeigt, als Zwölfter der Qualifikation mit 595 Ringen aber knapp den Finaleinzug verpasst. Mohaupt (592) landete auf Platz 25.

Gold mit dem Luftgewehr ging an Alin Moldoveanu, der als erster Rumäne mit dieser Waffe triumphierte. Der 29-Jährige, bei den Spielen vor vier Jahren in Peking als Vierter noch knapp gescheitert, setzte sich mit 702,1 Ringen vor dem italienischen Weltranglistenersten Niccolo Campriani (701,5) durch.

Bronze ging an Gagan Narang aus Indien (701,1). Dessen Landsmann, Peking-Olympiasieger Abhinav Bindra, war als 16. der Qualifikation vorzeitig gescheitert.

Im Skeet führt Peking-Olympiasieger Vincent Hancock aus den USA mit 74 Punkten souverän das 36-köpfige Teilnehmerfeld an.

Auch Rallye-Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah aus Katar hat als Viertplatzierter mit 72 Punkten gute Aussichten auf den Finaleinzug. Überraschend schwach präsentierte sich dagegen der norwegische Weltranglistenerste und Silbermedaillengewinner von 2008, Tore Brovold. Mit 69 Punkten liegt er lediglich auf dem 23. Platz.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel