Peking-Siegerin Britta Heidemann hat im olympischen Degenwettbewerb die erste deutsche Medaille in London geholt und greift wie vor vier Jahren nach Gold.

Die 29-Jährige aus Leverkusen bezwang im Halbfinale die südkoreanische Asienmeisterin Shin A Lam 6:5 im Sudden Death. Im Finale trifft sie auf die Weltranglistenelfte Jana Schemjakina aus Russland.

Heidemann musste 28 Minuten um den Einzug ins Finale bangen, da erst geklärt werden musste, ob der entscheidende Treffer noch in der Zeit gesetzt worden war. Sie selbst hatte dafür absolut kein Verständnis: "Es gab nichts zu diskutieren, ich habe einen regulären Treffer gesetzt. Ich hätte mir allerdings einen anderen Finaleinzug gewünscht."

Die Südkoreaner legten nach der Entscheidung Protest ein, der aber nach einiger Zeit abgelehnt wurde.

Im Viertelfinale hatte Heidemann die Afrikameisterin Sarra Besbes aus Tunesien mit 15:12 bezwungen, davor in der Neuauflage des Halbfinales von 2008 Weltmeisterin Li Na aus China mit 14:13 ausgeschaltet.

In der Runde der letzten 32 war die zweimalige Europameisterin Imke Duplitzer gegen die Chinesin Sun Yujie ausgeschieden. Die Weltranglistenfünfte Monika Sozanska verlor im Achtelfinale gegen Shin A Lam.

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