Nach der umstrittenen Sekundenentscheidung im Degen-Halbfinale der deutschen Silbermedaillen-Gewinnerin Britta Heidemann ist die österreichische Obfrau Barbara Csar im Internet teilweise aufs Übelste beleidigt worden. "Du bist eine Rassistin", schimpfte ein Nutzer des Internet-Netzwerkes Twitter.

Südkoreanische User veröffentlichten darüber hinaus sowohl die E-Mail-Adresse Csars als auch deren Telefonnummer im Internet. "Es machte den Eindruck, dass Csar nie die Kontrolle über das Gefecht hatte. Ein lächerlicher Skandal", schrieb ein weiterer Nutzer.

Im Halbfinalgefecht Heidemanns war es am Montag zu einer dramatischen Entscheidungen gekommen. Beim Stande von 5:5 im Sudden Death zwischen Heidemann und der Südkoreanerin Shin A Lam hatte es zwei Doppeltreffer innerhalb der letzten Sekunde gegeben. Csar verlangte daraufhin beim Kampfgericht die Überprüfung der Uhr, bei der ein Fehler festgestellt wurde.

Auf Nachfrage der Obfrau akzeptierten beide Fechterinnen die Entscheidung, die letzte Sekunde noch einmal zu fechten. Heidemann traf, Shin verlor. Erst nach über einer Stunde stand der Finaleinzug der 29-Jährigen fest. Shin hatte in dieser Zeit aus Protest die Planche nicht verlassen.

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