Boxweltmeister Wladimir Klitschko entpuppt sich bei den Olympischen Spielen als Reitsport-Fan.
"Das hier ist großartig und macht richtig Spaß. Die Kulisse hier ist toll", sagte der Ukrainer im Greenwich Park. Dort unterstützt der 36-Jährige das von der deutschen Reitsportlegende Paul Schockemöhle trainierte ukrainische Team.
Einen besonderen Blick wirft der Schwergewichts-Champion der Verbände IBF, IBO, WBA und WBO dabei auf seinen Kumpel Alexander Onischenko. "Er war aber sehr nervös. Jetzt wird es schwer mit der Goldmedaille", sagte Klitschko über den Ritt des Oligarchen.
Mit 18 Fehlerpunkten muss dieser bereits nach der ersten Runde um die Teilnahme am Finale am kommenden Mittwoch bangen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Klitschko dem CHIO in Aachen einen Besuch abgestattet und war dort mit dem Reitsport-Virus infiziert worden.
Selbst wolle er aber nicht reiten. "Das ist definitiv gefährlich. Es kann auch gefährlicher als Boxen sein", sagte er. Von der Atmosphäre und der Organisation der Olympischen Spiele zeigte sich Klitschko begeistert.
"Das ist einfach unglaublich. Es wurde ja ein Chaos prophezeit, aber es ist sehr, sehr gut organisiert", sagte er. Nach den Reitern will Klitschko auch den Boxern einen Besuch abstatten.

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