China hat in London seine Dominanz im Badminton unterstrichen und auch am Samstag die Goldmedaillen abgeräumt.
Die 21-jährige Li Xuerui holte sich den Olympiasieg im Einzel, Zhao Yunlei und Tian Qing triumphierten 90 Minuten später im Doppel.
Für Zhao war es das zweite Gold der Spiele, am Freitag hatte die 25-Jährige in der Londoner Wembley Arena an der Seite ihres Partners Zhang Nan bereits den Olympiasieg im Mixed geholt.
"Wir haben brillant gespielt und dem Publikum ein tolles Spiel gezeigt. Es ist ein großartiger Moment, aber der Ruhm gehört dem gesamten chinesischen Team", sagte Li nach dem Endspiel.
Die Weltranglistendritte hatte sich zuvor ein packendes Duell mit ihrer Teamkollegin Wang Yihan geliefert, nach zwei vergebenen Matchbällen und 1:11 Stunden war der 21:15, 21:23, 21:17-Sieg gegen die favorisierte Weltmeisterin perfekt.
Bronze bekam Saina Nehwal "geschenkt". Die Inderin lag gegen Wang Xin bereits 18:21, 0:1 zurück, doch die Chinesin konnte wegen einer Verletzung nicht weiterspielen.
Der zweite Goldcoup binnen 24 Stunden gelang Zhao Yunlei. Mit ihrer Partnerin Tian Qing setzte sich die 25-Jährige im Doppel-Finale 21:10, 25:23 gegen Fujii Mizuki/Reika Kakiwa aus Japan durch. Bronze holten sich Waleria Sorokina und Nina Wislowa.
Die Russen behielten gegen Alex Bruce/Michelle Li aus Kanada mit 21:9, 21:10 die Oberhand.

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