Michael Vesper sieht zwei wertvolle Erkenntnisse in seiner Olympia-Bilanz von London.
"Erstmals seit Barcelona 1992 ist es wieder gelungen, mehr Medaillen zu gewinnen als bei den letzten Spielen vier Jahre zuvor", sagte der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB):
"Und mit Blick auf die nächsten Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro ist viel Potenzial erkennbar."
Vesper stellte am Tag vor dem Olympia-Finale erfreut fest: "Die Mannschaft war in London voll im Soll. Peking war für uns der Maßstab. Und die Zahl der Medaillen von 2008 wurde schon vor dem Schlusstag mit 43 gegenüber 41 übertroffen."
Der Chef de Mission meinte weiter: "Erhöht hat sich auch die Zahl der Finalplätze von 69 auf 73. Hier sind wir in etwa gleich mit Großbritannien und Russland. Gerade viele junge Athleten finden sich auf den Plätzen vier bis acht. Mit Blick auf die nächsten Sommerspiele in Rio ist viel Potenzial erkennbar."
Vesper räumte angesichts der vor dem Finaltag 10 statt in Peking 16 Goldmedaillen ein:
"Ich hätte manche Medaille auch gern in einer anderen Farbe gesehen. Aber dies ist dem härtesten internationalen Wettbewerb aller Zeiten geschuldet. Gold und Silber zusammengenommen haben wir mit 28 die Zahl von Peking mit 26 übertroffen.
Michael Vesper zeigt sich stolz über die Tatsache, dass man die ganze Breite der Sportarten abgedeckt habe:
"Unsere Mannschaft hat Medaillen in zwölf Sportarten gewonnen. Sie hat die Latte übersprungen, den Wettbewerb sehr gut bestanden. Nur in drei Sportarten gab es keine Medaillen: Im Schießen, Beckenschwimmen und Segeln."

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