Der Weg für Peking-Siegerin Lena Schöneborn (Bonn) zu ihrer zweiten olympischen Medaille wird immer schwieriger.
Im Schwimmen erreichte die 26-Jährige über 200 m Freistil nur eine Zeit von 2:19,76 Minuten und liegt nach der zweiten Disziplin der Modernen Fünfkämpferinnen mit insgesamt 1980 Punkten auf Platz 16.
"Ich habe schon gedacht, dass ich zwei Sekunden schneller schwimmen kann. Ich muss jetzt erstmal gucken, was da in die Hose gegangen ist", sagte Schöneborn, die auch beim Fechten hinter ihrer Leistung von Peking zurückblieb:
"Jetzt kommen aber noch drei Disziplinen. Ich werde mich total anstrengen. Aufzugeben wäre fatal."
Die Goldmedaillengewinnerin von 2008 liegt 152 Punkte hinter der führenden EM-Zweiten von 2011, Adrienn Toth aus Ungarn.
Die zweite deutsche Starterin Annika Schleu (Berlin) konnte sich nach ihrem schwachen Fechtergebnis auch im Schwimmen nicht entscheidend verbessern und liegt im Gesamtklassement auf Rang 30 (1808 Punkte). Sie schlug nach 2:20,01 an.
Abgeschlossen wird die letzte Medaillenentscheidung der Spiele um 18.00 Uhr Ortszeit mit dem erstmals bei Olympia ausgetragenen Combined-Wettbewerb.
Die früher getrennt zu absolvierenden Disziplinen Schießen und Laufen wurden zu einer Art Sommerbiathlon zusammengelegt.
Zum Einsatz kommt im Gegensatz zu Peking 2008, als mit einer Luftpistole geschossen wurde, eine Laserpistole.
Am Samstag hatte Steffen Gebhardt (Bensheim) mit Platz fünf die erste deutsche Männermedaille im Fünfkampf seit 1936 verpasst.

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