Otto Becker will sich bei seiner Entscheidung über einen möglichen Rücktritt als Bundestrainer der deutschen Springreiter Zeit lassen.
"So eine Entscheidung kann ich nicht von heute auf morgen treffen. Auch in drei, vier Wochen ist das nicht zu machen. Es müssen erst Gespräche geführt werden, mit Trainern, Reitern und dem Verband", sagt Becker.
Nachdem die deutschen Springreiter bei Olympia in London - wie vier Jahre zuvor - ohne Medaillen geblieben waren, hatte Becker seine Zukunft offen gelassen.
Der 53-Jährige weiß, wo die Probleme liegen und attackierte erstmals den Verband in aller Öffentlichkeit:
"Wir haben gute Reiter, aber zu wenig gute Pferde. Ob wir neue Spitzenpferde über die Landesgestüte oder Förderprogramm bekommen, weiß ich nicht. Hier ist der Verband gefordert. Er muss endlich Ideen und Strategien vorlegen. Zu lange wurde nichts getan."

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