Die Planungspannen bei den Olympischen Spielen in London haben die verantwortliche Sicherheitsfirma G4S rund 63 Millionen Euro gekostet.
Zudem sei der Gewinn vor Steuern um 60 Prozent im ersten Halbjahr 2012 auf rund 77 Millionen Euro gesunken. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
"Wir sind tief enttäuscht, dass es signifikante Probleme mit dem Olympia-Vertrag gegeben hat, und sind dem Militär und der Polizei sehr dankbar, dass sie uns dabei geholfen haben, sichere Spiele zu gewährleisten", sagte der in der Kritik stehende Geschäftsführer Nick Buckles.
Für die am Mittwoch beginnenden Paralympics versicherte Buckles, genug Sicherheitspersonal akquiriert zu haben: "Wir sind überzeugt, dass es keinen personellen Engpass geben wird."
Die an der Londoner Börse notierte G4S hatte für die Olympischen Spiele nicht die benötigten 10.400 Mitarbeiter rekrutieren können, weshalb das britische Militär kurzfristig mit zusätzlichen Soldaten aushelfen musste.

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