Deutschland derzeit bester Ringer Frank Stäbler fiebert der IOC-Entscheidung zur olympischen Zukunft seiner Sportart am Sonntag in Buenos Aires entgegen.

"Meine Erwartungen - wenn Ringen olympisch bleibt - sind, dass sich Ringen künftig besser in den Medien platziert und der Bekanntheitsgrad gerade in Deutschland wächst. Der Anfang ist durch die Reformen bereits geschehen", sagte der deutsche Meister und "Ringer des Jahres 2012" am Donnerstag.

Der Griechisch-Römisch-Spezialist, der aus Verletzungsgründen seinen EM-Titel in diesem Jahr nicht verteidigen konnte, hofft auf eine positive Entscheidung in der argentinischen Hauptstadt.

"Dass Ringen olympisch bleibt, bedeutet mir unbeschreiblich viel. Es ist bislang die einzige Möglichkeit, in der Öffentlichkeit überhaupt ein wenig Fuß als Randsportart zu fassen - von den Fördergeldern ganz zu schweigen. Für die Nachwuchsarbeit wäre es außerdem noch schwieriger, Kinder zum Ringen zu führen", meinte Stäbler, der bei der WM in Budapest vom 16. September an erneut eine Medaille anstrebt.

Seine herausragende Form hatte er zuletzt beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund und beim "Ion-Corneanu"-Memorial im rumänischen Targiviste als Turniersieger unterstrichen. "Der Traum Olympia lebt - die WM kann kommen", lautet sein Motto. Die IOC-Entscheidung will er "zu Hause vorm PC verfolgen".

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