Die japanische Regierung hat für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio ambitionierte Ziele ausgegeben: Zwischen 25 und 30 Goldmedaillen sollen japanische Sportler beim "Heimspiel" in der Hauptstadt gewinnen.

Entsprechende Fördermittel will der Staat dafür bereitstellen. "Wir benötigten ein jährliches Budget von 1,5 Milliarden Yen (rund 11,5 Millionen Euro), um Top-Athleten im Alter zwischen 16 und 20 Jahren auszubilden", sagte ein Beamter aus dem zuständigen Ministerium für Bildung und Sport der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Gegenüber den vergangenen Olympischen Spielen wäre die angepeilte Ausbeute eine drastische Steigerung: 2012 in London kamen japanische Sportler auf sieben Goldmedaillen.

1964 bei den ersten Spielen in Tokio und 2004 in Athen war es die nationale Rekordzahl von jeweils 16.

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