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In der Debatte über die Kostenoptimierung für die Sportstätten der Olympischen Spiele 2020 in Tokio pocht das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf sein Vetorecht.

"Es wird keine Veränderungen im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen geben, ohne dass alle internationalen Verbände und wir einverstanden sind", sagte der australische IOC-Vizepräsident John Coates.

Hintergrund der IOC-Ansprüche sind Pläne von Tokios Gouverneur Yoichi Masuzoe und Organisations-Chef Yoshiro Mori für eine Kostenkontrolle beim Sportstättenbau.

"Der Steuerzahler steht für die Rechnung gerade, und deswegen werden wir schauen, ob irgendwo unnötig öffentliche Gelder beim Bau der Arenen ausgegeben werden", sagte Japans Ex-Premierminister Mori.

In Tokios erfolgreicher Bewerbung hatten die Organisatoren im Spätsommer 2013 Pläne mit bereits zu 85 Prozent existierenden Sportstätten vorgelegt. Mittlerweile erwägen die Olympia-Macher eine Verlegung der Kanuslalom-, Basketball- und Badminton-Wettbewerbe.

Die Kosten für die Sportstätten inklusive des Neubaus von zehn Arenen beziffert das Organisationskomitee auf umgerechnet 1,07 Milliarden Euro. Kritiker befürchten allerdings nicht zuletzt wegen des kostspieligen Umbaus von Tokios Nationalstadion eine Verdopplung der Summe.

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