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Die Olympischen Spiele in Rio könnten extrem teuer werden
Die Hamburger können zur Olympiabewerbung Ideen entwickeln und Fragen stellen © imago

In die Diskussionen über eine Olympiabewerbung für 2024 oder 2028 will der Hamburger Senat die 1,8 Millionen Einwohner der Hansestadt mit einbeziehen.

Seit Freitag können im Internet über das Stadtportal www.hamburg.de Ideen entwickelt und Vorschläge gemacht werden.

"Wir erwarten jetzt von den Hamburgern viele Anregungen, aber auch kritische Fragen. Je mehr, desto besser", sagte Innen- und Sportsenator Michael Neumann.

Parallel dazu wird seine Behörde bis zum 31. August einen Fragenkatalog des Deutschen Olympischen Sportbundes abarbeiten, Gleiches wird Mitkonkurrent Berlin tun.

Zentrales Olympiagelände soll der Kleine Grasbrook in unmittelbarer Hafennähe werden.

Das 4,5 Quadratkilometer große Areal ist als Standort für das Olympische Dorf, das Olympiastadion, vier Sporthallen unterschiedlicher Größe sowie zwei Pressezentren vorgesehen.

Für Mitte September ist eine vorläufige Entscheidung seitens des DOSB zu erwarten, eine endgültige Beschlussfassung wird es bei der Mitgliederversammlung am 6. Dezember in Dresden geben.

Sollte Hamburg den Zuschlag erhalten, ist für 2015 eine Volksbefragung vorgesehen.

Im Falle einer Bewerbung für 2024 müssten alle Unterlagen bis 2016 beim Internationalen Olympischen Komitee eingereicht sein.

Das IOC wird die Sommerspiele 2017 vergeben.

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