vergrößernverkleinern
Dirk Nowitzki wartet bei Olympia noch auf einen Sieg © getty

3. Niederlage im 4. Spiel: Für Dirk Nowitzki und die deutsche Basketballer ist der Olympia-Traum schon nach der Vorrunde zu Ende.

Peking - Nach einer schwachen Vorstellung ist die "Mission Olympia" für die deutschen Basketballer bereits nach der Vorrunde des Turniers in Peking beendet.

Die Mannschaft um NBA-Star Dirk Nowitzki verlor das Gruppen-"Endspiel" gegen den direkten Konkurrenten China 55:59 (31:27) und kann nach verpasstem Viertelfinale die Koffer packen.

In ihrem Abschiedsspiel trifft die DBB-Auswahl am Montag (20. 00 Uhr Ortszeit/14.00 Uhr MESZ) auf die NBA-Stars der USA. Die Amerikaner haben sich ebenso für die Runde der letzten Acht qualifiziert wie Weltmeister Spanien, Griechenland und China.

Tief enttäuscht und frustriert

Damit haben die deutschen Korbjäger das Minimalziel bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme seit 1992 in Barcelona (Platz acht) nach nur einem Sieg gegen Afrikameister und Außenseiter Angola verpasst. Tief enttäuscht und frustriert schlichen Nowitzki und Co. nach der Schlusssirene vom Parkett.

In einer spannenden Schlussphase hatte die deutsche Mannschaft sogar den Sieg in der Hand.

18 Sekunden vor dem Ende schaute ein Drei-Punkte-Wurf von Nowitzki schon in den Korb, sprang dann aber doch wieder hinaus. Auf der Gegenseite machten die Gastgeber dann alles klar.

Einfachste Körbe ausgelassen

In der mit rund 16.000 Zuschauern überraschenderweise nicht ausverkauften Arena erwischte das DBB-Team einen schlechten Start gegen die aggressiv auftretenden Chinesen.

Die Gastgeber punkteten hauptsächlich mit ihren Distanzschützen, während die deutschen "Riesen" selbst einfachste Körbe ausließen. Mit sieben der neun Punkte im ersten Viertel (9:19) hielt zumindest Nowitzki die deutsche Mannschaft im Spiel.

Antreiber Roller

Angetrieben vom Frankfurter Guard Pascal Roller und einer starken Verteidigung konnte die DBB-Auswahl zum 25:25 (19.) ausgleichen, weil es unter anderem abwechselnd dem starken Patrick Femerling und auch Chris Kaman gelang, Chinas 2,29 m langen Hünen Yao Ming weitgehend in Schach zu halten.

Nur acht Punkte der Chinesen ließ die deutsche Mannschaft im zweiten Spielabschnitt zu und ging in Führung.

Yao Ming überragt

Nach dem Wechsel benötigte das DBB-Team fünf Minuten für den ersten Korb und verhalf China nicht zuletzt durch eine äußerst schwache Trefferquote im dritten Viertel zur 47:37-Führung.

In den abschließenden 10 Minuten wehrte sich die deutsche Mannschaft gegen das drohende Olympia-Aus, doch es fehlte auch das nötige Glück.

Beste Werfer für Deutschland waren Nowitzki (24) und Roller (13). Bei China überragte Yao Ming mit 25 Punkten.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel