vergrößernverkleinern
Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen holten die US-Basketballer Bronze © getty

Dwyane Wade fällt, doch dann dreht das Team USA mächtig auf und schnürt auch für die Australier eine dreistellige Packung.

München/Peking - Dass Dwyane Wade nach einem gescheiterten Alley-Oop auf dem Hosenboden landete, bleibt der einzige Ausrutscher des Team USA.

Das weiterhin unbesiegte NBA-Ensemble besiegte Australien im Viertelfinale souverän mit 116:85 (55:43).

Die Aussies wehrten sich zwar - teilweise überhart - gegen das Ausscheiden, hatten aber der Lufthoheit der Überathleten wenig entgegen zu setzen. 58:27 Rebounds für die Amerikaner sprechen eine deutliche Sprache.

Bester Werfer für das Team von Trainer Mike Krzyzewski war Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers (25 Punkte).

"Boomers" bieten Paroli

Die Nordamerikaner lagen schon nach knapp vier Minuten und einem Dreier von LeBron James 12:3 vorn.

Über 14:20 kämpften sich die "Boomers" jedoch heran: Eine Minute vor Ende des ersten Viertels glich Glenn Saville mit Freiwürfen zum 21:21 aus.

Vom 30:28 zogen die US-Boys allerdings an und setzten sich auf 41:32 (15.) ab.

Buzzer-Beater von Williams

Dem australischen NBA-Center Andrew Bogut setzten sie hart zu. Der 23-Jährige von den Milwaukee Bucks kam nur auf vier Punkte.

Kurz vor der Halbzeit trafen Kobe Bryant sowie Deron Williams mit einem Buzzer-Beater aus der Distanz zum bis dahin höchsten Vorsprung.

Nicht mal vier Minuten später bescherten Jason Kidds und Kobe Bryants Korbleger den USA ein vorentscheidendes 69:43-Polster. Die zweite Hälfte hatte der Gold-Anwärter mit einem 14:0-Zwischenspurt begonnen, inklusive neun Punkten von Bryant.

James macht die Hundert voll

Näher als auf 23 Punkte Differenz kamen die Australier um Patrick Mills (20 Punkte) nicht mehr heran.

Stattdessen machte der Sprungwurf von James (16 Punkte) sechs Minuten vor dem Spielende die Packung bereits dreistellig - 101:70.

Gegner im Halbfinale wird das mit fünf NBA-Spielern besetzte Team von Olympiasieger Argentinien sein, der Vize-Weltmeister Griechenland 80:78 (39:40) besiegte.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel