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Dominanter Auftritt und dann großer Jubel bei den US-Basketballerinnen © getty

Drittes Final-Duell bei Olympia und die dritte Niederlage für Australien: Die Kampfansagen im Vorfeld blieben ohne Wirkung.

Peking - Die Basketballerinnen der USA haben ihre Dominanz mit dem Gewinn der sechsten Goldmedaille bei Olympischen Spielen eindrucksvoll untermauert.

Zum dritten Mal nach 2000 in Sydney und 2004 in Athen setzten sich die Amerikanerinnen mit dem 92:65 (47:30) gegen den Erzrivalen und Weltmeister Australien durch. Damit sind die USA seit 1992 in Barcelona bei Olympia weiter ungeschlagen.

In der Begegnung um Platz drei hatte sich Vize-Weltmeister Russland mit einem 94:81 (52:39) gegen Gastgeber China die Bronzemedaille gesichert.

"Aussies" mit dem besseren Start

Vor 18.000 Zuschauern in der ausverkauften Olympia-Halle in Peking erwischten die "Aussies" den besseren Start. Als ihnen jedoch zwischen der 9. und 15. Minute nur zwei Punkte gelangen, nutzten die USA die Chance zum 16:2-Zwischenspurt und zur 34:17-Führung.

Bis zur Halbzeit schien der Korb für das Team vom Fünften Kontinent wie vernagelt. Nach 20 Minuten stand eine Trefferquote von 22 Prozent in der Statistik, während die USA die Ausbeute auf 63 Prozent erhöhten.

Nach dem Wechsel bemühten sich die Australierinnen um den Anschluss. Doch die Amerikanerinnen hatten stets eine Antwort parat und hielten den Gegner unter anderem mit ihrer aggressiven Verteidigung auf Distanz.

Ohne Spielfluss

Nichts war mehr zu sehen von dem Spielfluss und der Treffsicherheit, mit der die Australier unter anderem im Halbfinale die Chinesinnen (90:56) beherrscht hatten.

Im dritten Viertel konnte Australien den Abstand noch einmal auf 12 Punkte verkürzen, doch in Gefahr bringen konnten sie den vierten Olympiasieg der USA in Folge auch im Schlussviertel nicht.

Die Vorentscheidung war mit der 65:48-Führung (28.) gefallen. Die Mannschaft aus dem Mutterland des Basketballs hatte in Kara Lawson (15 Punkte) und Lisa Leslie (14) die besten Werferinnen. Treffsicherste Australierinnen waren Lauren Jackson (20) und Belinda Snell (15).

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