Eine Olympia-Anreise in der "Holzklasse" hat die Fußballerinnen des Weltmeisters Japan verärgert. Die Goldanwärterinnen wurden auf Economy gebucht, dagegen saßen die Männer, bei den Spielen in London (27. Juli bis 12. August) nur Außenseiter, in der Business-Klasse.
"Es hätte umgekehrt sein müssen", sagte Starspielerin Homare Sawa nach der Landung in Paris.
Die 33-Jährige beschwerte sich, weil sie der Meinung war, ihr Team hätte "allein wegen des Alters" eine bessere Behandlung verdient gehabt.
Hintergrund ist die Regel, dass bei den Männern bis auf drei Ausnahmen nur Spieler eingesetzt werden dürfen, die nicht älter als 23 sind. Bei den Frauen gibt es diese Beschränkung nicht.
Sawa, Weltfußballerin von 2011, ist guter Dinge, dass die Rückreise angenehmer wird. "Als wir Weltmeister geworden sind, wurden wir in die Business-Klasse hochgebucht. Ich hoffe, wir können wieder ein gutes Ergebnis holen und werden dann genauso behandelt", sagte die Mittelfeldspielerin.
Sawa hatte bei der WM 2011 als erfolgreichste Torschützin den `Goldenen Schuh" erhalten und war als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet worden. In London steht sie vor ihrer vierten und wohl letzten Olympia-Teilnahme.

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