Die Organisatoren der Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) haben auf das große Restkontingent von knapp einer Million Eintrittskarten für die Fußball-Turniere reagiert und 500.000 Tickets vom Markt genommen. Das gab das Organisationskomitee LOCOG am Dienstag bekannt.

Trotz des reduzierten Kartenangebots sind nach wie vor 250.000 der ursprünglich 2,3 Millionen Tickets verfügbar, 200.000 weitere Billets werden kurz vor dem Start der Spiele auf den Markt gehen.

In den Stadien sollen nun Sitzreihen und ganze Blöcke geschlossen werden, um die Gesamtkapazität zu verringern.

"Wir haben keine Probleme mit dem Ticketverkauf, aber bei olympischen Fußball-Turnieren ist es immer eine Herausforderung, die Stadien zu füllen. Ich denke, wir kommen gut zurecht", sagte LOCOG-Chef Sebastian Coe zur bisherigen Auslastung von gut 60 Prozent: "Wir haben mehr Tickets für Fußballspiele verkauft als für irgendeine andere Sportart."

Problematisch seien eher die großen Stadien. Die Fußball-Turniere finden vom 25. Juli bis 11. August in sechs britischen Arenen statt. Das Londoner Wembley-Stadion ist unter anderem Schauplatz der Finals der Männer und Frauen. Weitere Austragungsorte sind das Old Trafford in Manchester, der St. James Park in Newcastle, das City-of-Coventry-Stadion, das Millenium-Stadion in Cardiff und der Hampden Park in Glasgow.

Für die weiteren Olympia-Wettkämpfe sind noch 50.000 Tickets verfügbar. Auch für diese Konkurrenzen werden kurz vor Beginn der Spiele noch einmal 200.000 Eintrittskarten auf den Markt gehen.

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