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Nadine Krause kommt gegen Brasilien auf sechs Tore © getty

Deutschlands Handball-Frauen sind mit einem knappen Erfolg gegen Brasilien in das olympische Turnier gestartet.

Von Michael Schwartz

Peking/München - Nicht schön, aber erfolgreich:

Am Samstag setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Armin Emrich 24:22 (11:12) gegen den krassen Außenseiter durch.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerte sich der Mitfavorit, spielte aber nur zeitweise seine Klasse aus. Mit dem Erfolg liegt das DHB-Team auf Rang zwei in der Gruppe B hinter Ungarn, das Schweden 30:24 besiegte.

Weltmeister Russland gab beim 29:29 gegen Südkorea überraschend einen Punkt ab.

Schwacher Beginn

Abspielfehler, technische Fehler, schwache Würfe - die deutschen Frauen begannen nervös.

Auch Grit Jurack und Nadine Krause gelang es nicht, Linie in die Aktionen zu bekommen. Selbst Führungen gaben dem WM-Dritten keine Sicherheit.

Nur zwei von sieben Tempogegenstößen saßen in der ersten Halbzeit, nur elf von 30 Würfen. Immer wieder scheiterten die deutschen Werferinnen an Chana Masson.

Brasilien führt zur Pause

Aus Nadine Härdters 8:7 (19.) und dem anschließenden 9:7 von Maren Baumbach machte Aline Rosas ein 11:10 für Brasilien (25.). Eduarda Amorim traf zur 12:11-Pausenführung für die Südamerikanerinnen.

Nach dem Wechsel steigerte sich die DHB-Auswahl vor allem in der Defensive.

14 Minuten ohne Gegentor

14 Minuten lang ließ das Emrich-Team keinen Treffer zu. Auf der anderen Seite steigerte sich der WM-Dritte im Abschluss. Nadine Krause traf zum 13:12, aus dem Anna Loerper (3), Mandy Hering (2) sowie Stefanie Melbeck (1) und Grit Jurack ein 20:12 (44.) machten.

Die Vorentscheidung. In den Schlussminuten ließ das DHB-Team die Zügel schleifen und schonte Kräfte für das zweite Vorrundenspiel Montag gegen Südkorea.

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