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Armin Emrich trainiert seit 2005 die Nationalmannschaft der Frauen © getty

Nach zwei Pleiten in Serie wollen die deutschen Handballerinnen gegen Schweden den Sprung ins Viertelfinale vorbereiten.

Peking - Nach zwei Niederlagen wollen die deutschen Handballerinnen am Freitag die Wende zum Guten schaffen und bei den Olympischen Spielen in Peking ins Viertelfinal einziehen.

Gegen den Gruppenletzten Schweden (Fr. ab 8 Uhr LIVE ) reicht am vorletzten Spieltag ein Sieg für einen Platz in der Runde der letzten Acht, wenn Südkorea in der Begegnung davor der erwartete Sieg gegen Brasilien (10.45/4.45) gelingt.

Die Stimmung ist gut, denn das Team von Bundestrainer Armin Emrich hat die Skandinavierinnen noch in bester Erinnerung. Ende März hatte die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) das Drei-Kronen-Team bei der Olympia-Qualifikation in Leipzig 27:26 bezwungen und damit den Grundstein für die Peking-Teilnahme gelegt.

"Das wird für beide Teams nichts anderes als in Leipzig", meinte Emrich mit Blick auf die Nervenbelastung.

Unnötige Schlappe

Die unnötige Schlappe gegen Ungarn am Mittwoch, als das Team des Deutschen Handball-Bundes (DHB) eine Viertelstunde vor dem Ende noch mit 22:17 führte und am Ende 24:25 verlor, sieht Emrich mittlerweile locker: "Das war einfach eine unglückliche Niederlage."

Allerdings blieben seine Schützlinge den Nachweis ihrer Klasse bislang im kompletten Turnier schuldig. Beim 20:30 gegen Südkorea brachen Nadine Krause und Co. in der zweiten Halbzeit förmlich ein, beim 24:22 gegen Brasilien hatten sie vor allem spielerisch größere Probleme als erwartet.

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