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Gro Hammerseng (l.) erzielte das umstrittene Tor zum 29:28 gegen Südkorea © getty

Wieder ein großes Finale und wieder stehen sich Russland und Norwegen gegenüber. Doch die Wikinger mussten darum zittern.

Peking - Weltmeister Russland und Europameister Norwegen bestreiten am Samstag das dritte große Finale nacheinander im Frauen-Handball.

Bei den Olympischen Spielen in Peking stehen sich am Samstag (9.45 Uhr MESZ) nach der EM 2006 in Schweden (Sieger Norwegen) sowie der WM 2007 in Frankreich (Russland) erneut die besten Teams der letzten Jahre im Spiel um Gold gegenüber.

Die olympische Geschichte spricht für Russland, dessen Vorgängernation UdSSR 1976 und 1980 Olympiasieger war.

Die Norwegerinnen holten 1988 und 1992 jeweils Silber, 2000 gab es Bronze.

Bei den vergangenen drei Sommerspielen 1996 in Atlanta, 2000 in Sydney und 2004 in Athen hatten jeweils die diesmal nicht qualifizierten Däninnen gewonnen.

Südkoreas Protest abgewiesen

Russlands Coach Jewgeni Trefilow erwartet im Finale einen engen Kampf.

"Ich glaube nicht, dass wir irgendwelche Vorteile haben. Das Spiel wird sehr hart und eng", sagte Trefilow.

Während sich Russland im Halbfinale relativ locker 22:20 (14:9) gegen den früheren Europameister Ungarn durchsetzte, musste Norwegen noch nachträglich um das Finale bangen.

Gegner Südkorea hatte nach dem 29:28 (14:15) für Norwegen Protest gegen den letzten und entscheidenden Treffer von Welthandballerin Gro Hammerseng eingelegt. Dieser war nach Ansicht der Korenaerinnen erst nach dem Schlusspfiff gefallen. Der Handball-Weltverband IHF wies den Protest mit Verweis auf eine Tatsachenentscheidung zurück.

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