Norwegen hat seine Ausnahmestellung im Frauen-Handball einmal mehr unter Beweis gestellt und ist erneut Olympiasieger.

Der Welt- und Europameister gewann das Finale von London mit 26:23 (13:10) gegen Montenegro und damit zum zweiten Mal nach 2008 die Goldmedaille. Bronze holte Spanien durch ein 31:29 (24:24, 13:13) nach zweimaliger Verlängerung gegen Südkorea.

Beste Torschützin bei den Norwegerinnen war Rückraumspielerin Linn Jorum Sulland mit zehn Treffern. Für Montenegro, das auf dem Weg ins Finale die Mitfavoriten Frankreich und Spanien aus dem Turnier geworfen hatte, traf Katarina Bulatovic (10) am häufigsten.

Vor 12.000 Zuschauern mussten die hoch favorisierten Skandinavierinnen lange Zeit um ihren zweiten Olympiasieg zittern. Bis in die Schlussphase hielt der krasse Außenseiter Montenegro die Partie ausgeglichen, ehe Norwegen kurz vor dem Ende für die Entscheidung sorgte.

Der WM-Dritte Spanien hat sich bei seiner dritten Olympia-Teilnahme vor den Augen der spanischen Königin Sofia die erste Medaille gesichert. Südkorea, das in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich mit vier Toren in Führung gelegen hatte, verpasste dagegen den erneuten Sprung aufs Treppchen.

Der Olympiasieger von 1988 und 1992 hatte vor vier Jahren Bronze gewonnen.

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