Deutschlands Hockey-Damen gehen mit viel Selbstvertrauen in das olympische Turnier in London, das für Fahnenträgerin Natascha Keller und Co. am Sonntagabend mit der Partie gegen den Weltranglisten-Zehnten USA beginnt (21.15 Uhr/22.15 Uhr MESZ).
"Wir haben aktuell im Frauenbereich drei Mannschaften, die in den letzten großen Turnieren vor uns lagen: Argentinien, Holland und Großbritannien.
Ich denke, wir sind ganz nah dran", sagte Bundestrainer Michael Behrmann und gab ein klares Ziel aus: "Wir wollen auf jeden Fall ins Halbfinale und dann angreifen."
Behrmann hat in seinem Team eine gute Mischung aus Jugend und Erfahrung. Rekordnationalspielerin Keller, Kapitän Fanny Rinne und Mandy Haase sind die drei Olympiasigerinnen von Athen 2004 im Team.
"Unsere Chancen sind gar nicht so klein. Wir haben eine sehr ausgewogene und stabile Mannschaft, die flexibel reagieren kann. Ich traue uns einiges zu, die Mannschaft ist stärker als einige vorher", sagte Rinne.
Spielerinnen und Trainer wollen allerdings zunächst nicht ans Halbfinale oder die Medaillen denken, sondern von Spiel zu Spiel.
"Wir müssen erst einmal schauen, dass wir durch unsere schwere Vorrundengruppe kommen. Jeder träumt von einer Medaille, aber wenn man nicht vorher seine Aufgaben löst, hat sich der Traum schnell erledigt", sagte Behrmann, dessen Team Vize-Europameister ist.
Sowohl die USA als auch Australien (31. Juli, 21.15 Uhr/22.15 Uhr MESZ), Südafrika (2. August, 16.00 Uhr/17.00 Uhr MESZ) und Neuseeland (6. August, 8.30 Uhr/9.30 Uhr MESZ) schätzt Behrmann vor allem athletisch sehr stark ein.
Dazu kommt als vermutlich härtester Brocken der Weltmeister und Weltranglisten-Zweite Argentinien (4. August, 21.15 Uhr/22.15 Uhr MESZ) mit Superstar Luciana Aymar.

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