Die Zahl der deutschen Olympiateilnehmer für London hat sich auf 390 erhöht.
3000-m-Hindernisläufer Steffen Uliczka (Kiel/Kronshagen) hat durch seine 8:22,93 Minuten beim Leichtathletik-Meeting im belgischen Lüttich noch die A-Norm für die Sommerspiele in London (27. Juli bis 12. August) nachgereicht.
Der 27-Jährige, vergangene Woche Zehnter der EM von Helsinki, wurde in persönlicher Bestzeit Dritter und unterbot die Norm von 8:23,00 ganz knapp.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte auf Antrag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) wegen eines vor dem 4. Juli unzureichenden Wettkampfangebotes für Mittelstrecken- und Hindernislauf Fristverlängerung bis 6. Juli gewährt.
Mit erreichter Norm kam Uliczka automatisch zur Zahl der bis Mittwoch vom DOSB nominierten 389 Athleten hinzu.
1500-m-Läufer Carsten Schlangen (Berlin), zwei Jahre nach seinem EM-Silber vergangene Woche bei der EM in Helsinki im Vorlauf ausgeschieden, plante wie drei andere Athleten beim Sportfest im westfälischen Bottrop noch einen letzten Angriff auf die Norm (3:35,50).
Der Erfurter Sebastian Keiner muss über 800 m 1:45,55 Minuten erreichen, die 1500-m-Läuferinnen Diana Sujew (Potsdam) und Denise Krebs (Wattenscheid) 4:05,50.

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