Der neue Zehnkampf-Weltrekordler Ashton Eaton hat bei der deutschen Olympia-Generalprobe gepatzt.

Im strömenden Regen legte der Amerikaner beim Test-Wettkampf "Meet the champions" im hessischen Mörfelden einen "salto nullo" hin: Im Stabhochsprung scheiterte der Hallen-Weltmeister an seiner Einstiegshöhe von 4,94 m.

Eaton, der sich zusammen mit Weltmeister Trey Hardee (ebenfalls USA) in Marburg auf Olympia vorbereitet, genoss vor 1000 Zuschauern das Bad in der Menge, der wetterbedingte Patzer interessierte ihn weniger:

"Es herrscht eine sehr gute Kameradschaft zwischen uns, wir haben eine besondere Verbundenheit. Es hat sehr viel Spaß gemacht", meinte er bei "leichtathletik.de".

Hardee, der zuvor den Stadionrekord über 110 m Hürden auf 14,01 Sekunden verbessert hatte, verzichtete ganz auf den Stabhochsprung, ebenso Rico Freimuth (Hallesche LF).

Der auch für die Sommerspiele in London nominierte frühere Junioren-Weltmeister und WM-Achte Jan Felix Knobel (LG Frankfurt) stieg nach der Anfangshöhe von 4,64 m aus.

"Wir sind vorgestern aus dem Trainingslager zurückgekommen, deswegen hatte ich keine Dynamik, wichtig war nur die Technik", meinte Knobel, der bei Olympia unter die "Top 8" kommen will.

Den Dreikampf verlor er nur hauchdünn. Mit 2477 Punkten lag er einen Zähler hinter dem Leverkusener Johannes Hock, der 50,28 m mit dem Diskus vorgelegt hatte.

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