Eine Woche vor dem Start der Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) sind zwei Hindernisläufer aufgrund von Dopingvergehen aus dem Aufgebot ihrer Verbände gestrichen worden.
Der Franzose Nordine Gezzar, der bei den Europameisterschaften in Helsinki über die 3000 m den vierten Platz erreicht hatte, wird die Sommerspiele nach einem positiven EPO-Test (Erythropoetin) verpassen.
Wie der französische Athleten-Verband erklärte, ist Gezzar bereits am 17. Juni bei den nationalen Meisterschaften durch die A-Probe gefallen. Das Ergebnis der B-Probe bestätigte nun den Verdacht gegen den Athleten, der bereits 2006 zu einer zweijährigen Dopingsperre verurteilt worden war.
Lediglich verdächtigt wird bislang der Spanier Angel Mullera. Der 28-Jährige war in seiner Heimat zum Mittelpunkt von Ermittlungen geworden, nachdem eine Zeitung den Schriftverkehr zwischen Mullera und einem nicht identifizierten Arzt veröffentlicht hatte, in dem die beiden über einen möglichen Doping-Plan diskutierten.
Die spanische Athleten-Vereinigung (RFEA) gab allerdings bekannt, dass die Verbannung aus dem Olympia-Aufgebot in jedem Fall bestehen bleibe, da Mullera gegen ihre Anti-Doping-Vorschriften verstoßen habe.

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