Ungarns früherer Diskus-Europameister Robert Fazekas wurde acht Jahre nach dem Verlust seiner Goldmedaille von Athen 2004 wegen Dopings erneut positiv getestet.
Der Anwalt des 36-Jährigen bestätigte, auch in der B-Probe habe sich ein verbotenes Steroid gefunden, doch sein Mandant bestreite, gedopt zu haben.
Er ignoriere auch, dass er aus dem ungarischen Olympiateam für London gestrichen worden sei. Kann Fazekas sich nicht entlasten, droht dem 70-m-Werfer (Bestleistung 71,70) als Wiederholungstäter eine lebenslange Sperre.
Laut Miklos Gyulai, Präsident des ungarischen Leichtathletik-Verbandes, soll am Dienstag ein Hearing vor der Disziplinarkommission der Federation stattfinden.
Fazekas, 2002 in München Europameister, 2003 WM-Zweiter in Paris und 2010 EM-Dritter in Barcelona, gehörte 2012 mit einer Saisonbestleistung von 65,14 m nicht zu den Rivalen des deutschen Welt- und Europameisters Robert Harting (Berlin/70,66).

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