Der neue Weltrekordhalter Ashton Eaton aus den USA wird den Zehnkampf in den kommenden Jahren dominieren. Davon geht jedenfalls Dan O'Brien aus, der Olympiasieger von 1996.

"Er ist erst 24 Jahre alt, er ist sehr fokussiert und hat gerade in den Würfen noch ein großes Potenzial", sagte O'Brien, "wenn er sich nicht verletzt, wird er über Jahre hinaus nicht zu schlagen sein."

Eaton versuchte dagegen vor seinem Olympia-Debüt die hohen Erwartungen zu dämpfen. Es sei nicht sein Ziel, seinen Weltrekord von 9039 Punkten in London zu verbessern. "Es ist unrealistisch zu glauben, dass ich hier einen Weltrekord aufstelle", sagte der Vize-Weltmeister von 2011.

Bei Olympischen Spielen seien der mentale Druck und äußere Einflüsse viel größer als bei anderen Wettkämpfen. Zuletzt hatte sich Eaton im hessischen Marburg auf die Spiele vorbereitet. "Ich fühle mich gut und habe Vertrauen in meine Möglichkeiten", sagte er.

Eaton hatte vor einem Monat als zweiter Zehnkämpfer der Geschichte mehr als 9000 Punkte gesammelt und den alten Weltrekord des Tschechen Roman Sebrle um 13 Punkte verbessert.

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