Weltrekordlerin Betty Heidler ist bei Olympia wegen eines Fehlers in der elektronischen Weitenmessung um eine mögliche Medaille gebracht worden.
Ihr Hammer schlug im fünften Versuch des Finales ungefähr bei 76 bis 77 Meter ein, wurde aber als ungültig gewertet. Anschließend musste sie den Versuch nachholen.
Mit 73,90 m belegte die Frankfurterin am Ende nur den achten Platz. Die deutsche Mannschaft plante offenbar, dagegen Protest einzulegen.
Gold ging an die ehemalige Dopingsünderin Tatjana Lysenko aus Russland mit 78,18 m vor Ex-Weltmeisterin Anita Wlodarczyk aus Polen mit 77,60.
Bronze holte sich die Chinesin Zhang Wenxiu mit 76,34. Heidlers Klubkollegin Kathrin Klaas lag mit 76,05 m zwischenzeitlich auf Rang drei, belegte mit dieser Weite am Ende aber den undankbaren vierten Platz.

Was wären die Olympischen Sommerspiele bloß ohne die hübschen Sportlerinnen aus aller Welt? Ob Beachvolleyball, Hockey oder Fußball: SPORT1 zeigt Bilder der schönsten Athletinnen.