Die bei Olympia in London gedopte weißrussische Kugelstoßerin Nadeschda Ostaptschuk will gegen die Aberkennung ihrer Goldmedaille Einspruch einlegen.
Die 31-Jährige glaubt, unschuldig und Opfer einer Verschwörung zu sein. Demnach behauptet sie, dass der mittlerweile wegen Veruntreuung verhaftete frühere weißrussische Cheftrainer Anatolij Badujew hinter dem positivem Befund stecke.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Valerie Adams aus Neuseeland den Olympiasieg nachträglich zugesprochen, nachdem Ostaptschuk wegen zweier positiver Tests auf das anabole Steroid Methenolon disqualifiziert worden war.
Nach der Entscheidung hatte das Team der neuen Olympiasiegerin aus Neuseeland aber bereits befürchtet, dass Adams noch einige Zeit auf ihre zweite Goldmedaille warten müsse.
"Wir können nur hoffen, dass es schnell geht und noch vor Weihnachten sein wird. Aber wir wissen nicht, ob das in einem, drei, zehn oder zwölf Monaten der Fall sein wird", zitierte der "New Zealand Herald" Adams' Manager Nick Cowan.

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