Die deutsche Geherin Melanie Seeger hat ihre russischen Konkurrentinnen nach dem Olympia-Wettbewerb über 20 km indirekt des Dopings bezichtigt.

"Denen traue ich nicht über den Weg", so Seeger, nachdem Olga Kaniskina aus Russland in der zweiten Geher-Entscheidung von Peking das zweite Gold für ihr Team gewonnen hatte. "Das war das unfairste Rennen meiner Laufbahn", meinte sie. "Mit 1:29:53 war ich noch Fünfte in Athen, keine vier Jahre später wird man damit 15."

Seeger belegte nur Rang 23 (1:31:56) und fühlte sich betrogen.

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