vergrößernverkleinern
Blond und braun: Franzi van Almsick (r.) interviewt Rekordlerin Britta Steffen © imago

Van Almsick gibt Gold- Hoffnung Steffen Tipps, um die Nervenschwäche zu überwinden. Franzi traut dem DSV-Team in Peking sonst wenig zu.

Heidelberg - Der ehemalige deutsche Schwimm-Star Franziska van Almsick kann aus eigener Erfahrung Medaillenhoffnung Britta Steffen verstehen, die sich zuletzt über den enormen Druck vor Olympia in Peking beklagt hatte.

"Man kann am Erfolgsdruck zerbrechen", sagte die 30-Jährige im Interview der "Bild am Sonntag": "Irgendwann ist es so weit, dass man Angst hat, den Wettkampf zu bestreiten, weil man Angst hat, zu versagen."

Van Almsick, die als TV-Expertin die Schwimm-Wettbewerbe in Peking kommentieren wird, ist jedoch sicher, dass die sensible Europarekordlerin Steffen dank Sportpsychologin Friederike Janofske "ihren Kopf in den Griff" bekommen wird.

Immerhin ist Britta Steffen am Samstag in Magdeburg über 100 m Freistil mit 53,05 Sekunden neuen Europarekord geschwommen.

"Man muss sich selbst lieben"

"FvA", die selbst mit Janofske zusammengearbeitet hat, rät ihrer ehemaligen Teamkollegin, weniger Wert auf die Meinung anderer zu legen: "Eine hochtalentierte Schwimmerin wie Britta muss lernen, sich selbst zu lieben."

Insgesamt erwartet van Almsick keine gute Medaillenbilanz der deutschen Schwimmer: "Die Mannschaft wird es schwer haben", sagte van Almsick: "Es werden vielleicht sogar die schwierigsten Spiele aller Zeiten."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel