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Michael Phelps war mit 15 Jahren bereits 2000 in Sydyney am Start © getty

Michael Phelps dominiert wie erwartet die Schwimm-Wettbewerbe.

Peking - Nach der dramatischen 4x100-m-Staffel am Montag erlebte der 23-Jährige am Dienstag einen vergleichsweise ruhigen Wettbewerb.

Phelps gewann souverän die 200 m Freistil und sicherte sich damit im dritten Versuch das dritte Gold.

Zuvor hatte er neben der Staffel auch über 400 m Lagen ganz oben gestanden.

Schnelle Entscheidung

Phelps dominierte die 200 m Freistil nach Belieben, lag von Beginn an vorn und schlug in 1:42,96 Minuten an - neun Zehntel Sekunden unter seinem alten Weltrekord.

"Mein Ziel war es, möglichst schnell für eine Entscheidung zu sorgen. Das hat wunderbar geklappt", sagte Phelps.

Silber ging an den Südkoreaner Park Tae Hwan in 1:44,85 Minuten, Bronze an Phelps Landsmann Peter Vanderkaay in 1:45,14.

Biedermann wird Fünfter

Als Fünfter in 1:46,00 Minuten verbesserte Paul Biedermann aus Halle an der Saale seinen eigenen deutschen Rekord um 37 Hundertstelsekunden. "Ich bin sehr zufrieden", meinte der Europameister, der als bester Europäer das Rennen beendete.

Zu Phelps aber trennen ihn Welten. Der Superstar gewann bereits sein neuntes olympisches Gold und ist damit bereits die Nummer der fünf

in der "ewigen" Rangliste der erfolgreichsten Olympiasportler aller Zeiten.

Coughlin wieder ganz vorn

Wie schon in Athen 2004 gewann Natalie Coughlin aus den USA Olympia-Gold über 100 m Rücken gewonnen. Die 25 Jahre alte Weltmeisterin setzte sich in 58,96 Sekunden vor Kirsty Coventry aus Simbabwe durch, die 59,19 benötigte.

Bronze ging in 59,34 Sekunden an Margaret Hoelzer aus den USA. Die beiden deutschen Starterinnen Antje Buschschulte und Christine Zenner waren bereits vorzeitig ausgeschieden.

Und wieder Weltrekord

In Weltrekordzeit gewann US-Schwimmer Aaron Peirsol die 100 m Rücken. Er schlug nach 52,54 Sekunden an und verbesserte damit seine eigene Bestmarke vom 1. Juli dieses Jahres um 35 Hundertstelsekunden.

Für einen US-Doppelsieg sorgte als Zweiter Matt Grevers in 53,11. Gemeinsame Dritte wurden in 53,18 Sekunden der Australier Hayden Stoeckel und der Russe Arkadi Wjattschanin.

Jones ganz oben

Über 100 m Brust sicherte sich Dreifach-Weltmeisterin Leisel Jones ihr erstes olympisches Einzel-Gold in Peking. Die Australierin gewann das Finale in 1:05,17 Minuten und verpasste dabei ihren eigenen Weltrekord nur um acht Hundertstelsekunden.

Silber ging in 1:06,73 an die US-Amerikanerin Rebecca Soni, Bronze in 1:07,34 an die Österreicherin Mirna Jukic.

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