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Britta Steffen steht über 100 Meter Freistil im Halbfinale © getty

Britta Steffen hat bei ihrer Mission Gold erfolgreich die erste Hürde genommen. Auch drei andere Deutsche sind eine Runde weiter.

Peking - Die Berlinerin Steffen zog in ihrer Paradedisziplin 100 Meter Freistil ins Halbfinale ein.

Im Vorlauf schwamm die WM-Dritte in 53,67 Sekunden die zweitbeste Zeit, blieb dabei jedoch 62 Hundertstel über ihrem Europarekord (53,05). Neben Steffen qualifizierte sich auch Petra Dallmann aus Heidelberg in 54,70 Sekunden für die nächste Runde.

Eine Enttäuschung erlebte dagegen die 4x200-Meter-Freistilstaffel der Frauen, die ohne Steffen schwimmen musste: Sie hatte auf einen Start verzichtet.

Meeuw und Poleska weiter

Das DSV-Quartett mit Meike Freitag (Frankfurt), Dallmann, Daniela Samulski (Wuppertal) und Annika Lurz (Würzburg) verpasste in 7:58,11 Minuten auf Rang zwölf den Endlauf und verlor auch noch den bei der EM 2006 in Budapest aufgestellten Europarekord (7:50,82) an Frankreich (7:50,37).

Besser machten es der deutsche Meister Helge Meeuw (Frankfurt/Main) als Elfter über 200 m Rücken (1:58,42) sowie die Athen-Dritte Anne Poleska (Krefeld) als 14. über 200 Meter Brust (2:26,74): Beide überstanden den Vorlauf.

Phelps erfolgreichster Olympionike aller Zeiten

Dagegen musste 200-Meter-Lagenschwimmer Markus Deibler aus Biberach nach Platz 40 (2:04,45) bereits die Segel streichen.

Superstar Michael Phelps, der sich am Vormittag mit seinen Siegen über 200 Meter Schmetterling sowie mit der 4x200-Meter-Freistilstaffel der USA zum erfolgreichsten Olympioniken aller Zeiten gekürt hatte, meisterte als Sechster (1:58,65) locker die Vorlauf-Hürde.

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