Rekord-Olympiasieger Michael Phelps lässt die Kritik an seiner angeblich mangelnden Trainingseinstellung kalt.
Am Rande des Trainingslagers der US-Schwimmer in Knoxville/Tennessee kündigte der 14-malige Olympiasieger an, bei den Sommerspielen in London (27. Juli bis 12. August) Leistungen sprechen zu lassen.
"Ich konzentriere mich momentan nur auf mich selbst und darauf, mein Land würdig zu vertreten und so schnell zu schwimmen, wie es geht", sagte der 27-Jährige und reagierte damit auf die Kritik seines Teamkollegen Tyler Clary, der ihm Lustlosigkeit beim Training vorgeworfen hatte.
"Wenn er so hart trainieren würde wie ich, hätte er noch unglaublichere Erfolge feiern können", hatte Clary Anfang der Woche gesagt.
Der 23-Jährige Clary, der mit Phelps die Universität in Michigan besucht hatte, wird in London seine ersten Olympischen Spiele bestreiten.
Phelps hatte Anfang Juli verkündet, die 200 m Freistil vorerst aus seinem Repertoire zu streichen und damit in der britischen Metropole nur bei sieben Wettkämpfen an den Start zu gehen. Dadurch hat er sich selbst die Chance genommen, seine acht Goldmedaillen von Peking zu wiederholen.

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