Der Japaner Kosuke Kitajima hat das historische Olympia-Triple verpasst.

Der 29-Jährige musste sich nach seinen Triumphen 2004 und 2008 im Finale von London über 100 m Brust in 59,79 Sekunden mit Platz fünf begnügen. Gold schnappte ihm in der Weltrekordzeit von 58,46 Sekunden der Südafrikaner Cameron van der Burgh weg, der vom ehemaligen Bundestrainer Dirk Lange betreut wird. Silber ging an den Australier Christian Sprenger in 58,93 vor dem US-Amerikaner Brendan Hansen in 59,49. Der Australier Brendan Rickart, der zuvor den Weltrekord mit 58,58 gehalten hatte, belegte in 59,87 Platz sechs.

Über die doppelte Distanz hat Kitajima noch eine Chance, Geschichte zu schreiben und als erster Schwimmer dreimal in Folge auf derselben Strecke Gold zu gewinnen. Allerdings hat auch Rekord-Olympiasieger Michael Phelps (USA) dieses historische Kunststück in London noch auf drei Strecken im Visier.

Das deutsche Duo Henrik Feldwehr (Essen) und Christian vom Lehn (Wuppertal) war im Vorlauf ausgeschieden.

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