Britta Steffens Trainer Norbert Warnatzsch macht Schluss.
Der 65-Jährige teilte dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) mit, dass er künftig nicht mehr zur Verfügung stehe. "Nach den Ereignissen bei den Olympischen Spielen hat er erklärt, dass er seine Tätigkeit beendet", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow.
Damit ist auch die Zukunft von Britta Steffen fraglich. Die 28-Jährige hatte in London erklärt, dass sie gerne weiter mit ihrem Heimtrainer zusammenarbeiten würde. Steffen, die am Dienstag mit ihrem Freund Paul Biedermann dessen 26. Geburtstag feierte, wollte sich im Deutschen Haus nicht äußern.
Buschkow erklärte, er werde "erst einmal ein persönliches Gespräch" mit Warnatzsch führen, "um die Hintergründe zu erfahren. Er ist einer unser erfolgreichsten Trainer." Warnatzsch hatte Steffen unter anderem zum Doppel-Triumph über 50 und 100 m Freistil bei den Spielen in Peking sowie zum doppelten WM-Titel 2009 geführt.

Was wären die Olympischen Sommerspiele bloß ohne die hübschen Sportlerinnen aus aller Welt? Ob Beachvolleyball, Hockey oder Fußball: SPORT1 zeigt Bilder der schönsten Athletinnen.