Schwimmstar Michael Phelps muss offenbar um seine Medaillen von London bangen.
Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, hat der US-Amerikaner eine Regel des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) verletzt. Angeblich sind Werbefotos des 27-Jährigen zu früh in Umlauf geraten.
Die Fotos entstanden für die französische Edelmarke Louis Vuitton. Sie zeigen den 18-fachen Olympiasieger, wie er für das Unternehmen lässig in einer Badewanne posiert. Die Werbekampagne sollte eigentlich erst am 16. August starten, doch die Bilder kursieren schon länger im Netz.
Die olympische Charta schreibt vor, dass Athleten kurz vor den Spielen, währenddessen und kurz danach keine Werbung für eigene Sponsoren oder Marken machen dürfen. Phelps' Werbefotos verstoßen dagegen.
Die schlimmste Konsequenz, die Phelps droht, ist der Verlust seiner vier Gold- und zwei Silbermedaillen, die er bei den Spielen in der englischen Metropole gewonnen hatte.
"Michael hat die Regel nicht verletzt. Alles was zählt, ist, ob der Athlet dieser Nutzung zugestimmt hat. Und Michael hat diese Bilder nicht freigegeben", verteidigt Phelps' Manager Peter Carlisle den US-Boy.
Sollte Phelps sein Olympia-Gold tatsächlich verlieren, könnte mit Steffen Deibler ein deutscher Schwimmer davon profitieren. Deibler war über die 100 Meter Schmetterling Vierter geworden und würde nachträglich auf den Bronzerang vorrücken.

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