Für Michael Vesper, Chef de Mission des deutschen Olympia-Teams, ist die Kritik von Turnstar Fabian Hambüchen an der Nicht-Akkkreditierung seines Vaters und Trainers Wolfgang Hambüchen haltlos.

"Da wir weniger Athleten als in Peking haben, haben wir auch weniger Akkreditierungen für Trainer", sagte Vesper im "ZDF-Morgenmagazin".

Der ehemalige Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen hatte am Mittwoch die deutsche Akkreditierungspraxis für die Spiele von London als "Frechheit" bezeichnet: "Da laufen viele im Dorf rum, die weniger wichtig sind."

Hambüchen senior reiste am Freitag mit einem Wohnmobil nach England und wird lediglich als normaler Zuschauer die Auftritte seines Sohnes in der North Greenwich Arena verfolgen können.

Dem Deutschen Turner-Bund waren vom Deutschen Olympischen Sportbund zwei Trainerakkreditierungen zugeteilt worden. Diese gingen an Chefcoach Andreas Hirsch und Waleri Belenki, Heimtrainer von Barren-Europameister Marcel Nguyen und Sebastian Krimmer, dem nationalen Titelträger am Seitpferd.

Wie Hambüchen muss auch Vize-Weltmeister Philipp Boy aus Cottbus ohne direkten Kontakt zu seinem Heimtrainer Karsten Oelsch auskommen. Gleiches gilt für den Hannoveraner Andreas Toba und dessen Betreuer Reinhard Rückriem.

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