Der zweite Dopingfall bei den Olympischen Spielen in London ist offiziell:
Die usbekische Turnerin Luisa Galjulina ist am Mittwoch vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) von den Spielen ausgeschlossen worden, nachdem auch in der B-Probe im Urin der 20-Jährigen Furosemid gefunden worden war.
Das verbotene Diuretikum dient zur Maskierung von Dopingmitteln, wird aber auch als Hilfe zur Gewichtsreduzierung verwendet.
Galjulina war am Mittwoch vergangener Woche bei einer Trainingskontrolle positiv getestet worden. Am Sonntag hatte das IOC den Fall öffentlich gemacht und die Usbekin von den Wettkämpfen ausgeschlossen.
Zuvor war der albanische Gewichtheber Hysen Pulaku positiv auf das anabole Steroid Stanozolol getestet worden.
Er wurde am Samstag als erster Athlet wegen Dopings von den Spielen in London ausgeschlossen.
Zudem war Sprinterin Tameka Williams aus dem karibischen Inselstaat St. Kitts und Nevis von ihrem Nationalen Olympischen Komitee wegen eines Dopingvergehens in die Heimat zurückgeschickt worden.
Offiziell hat das IOC den Fall aber noch nicht bestätigt.

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