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Die Anti-Doping-Agentur ist gefordert
In Vancouver und Whistler wurden in den vergangenen Tagen 554 Tests durchgeführt © getty

Schreckensmeldung vor der Eröffnungsfeier: Die WADA zieht zig Sportler aus dem Verkehr. Die Proben vor Ort seien bisher negativ.

Vancouver - Insgesamt 30 Athleten ist die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Vancouver wegen Dopings verweigert worden.

"Die WADA hat uns am Dienstag mitgeteilt, dass es 30 Sportler gibt, die an einem Start gehindert wurden, weil sie positiv getestet wurden", sagte Kommunikationsdirektor Mark Adams vom Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Nähere Informationen wollte er aber nicht geben. (Steroid-Spätfolgen: Ärger um Arnie)

Die WADA war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Bereist 554 Tests durchgeführt

Für Donnerstag (11.00 Uhr Ortszeit) ist eine Pressekonferenz der WADA terminiert.

Insgesamt wurden seit der Eröffnung der Olympischen Dörfer in Vancouver und Whistler am 4. Februar 554 Tests durchgeführt. Keine der 407 Urin- und 147 Blutkontrollen war positiv.

In Zukunft will das IOC im Kampf gegen Doping verstärkt das Umfeld des Sportlers ins Visier nehmen. "Wenn ein Athlet erwischt wird, dann hat er in der Regel nicht alleine gehandelt", sagte Adams. (SERVICE: Der Zeitplan von Vancouver)

Im Gespräch ist, dass Athleten künftig die Namen ihrer Ärzte, Manager und Betreuer auflisten müssen.

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