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Hannah Teter spielt im Hollywood-Dokumentarfilm "First Descent" von 2005 mit © getty

Wegen Männern mit Brüsten wirft sich Olympionikin Teter leicht bekleidet in Pose. Auch Norwegens Curler überraschen modisch.

Vancouver - Die amerikanische Snowboarderin Hannah Teter hat sich gegen die Kritik an ihren Bikini-Fotos für ein populäres Sportmagazin gewehrt und die Doppelmoral in ihrer Heimat angeprangert.

"Ich wollte das unbedingt machen, denn ich finde, dass sich Frauen wegen ihrer Körper nicht schämen sollten. Das ist einfach so falsch", sagte die Olympiasiegerin von Turin. 203773(DIASHOW: Der vierte Tag in Vancouver)

Auslöser für ihren Entschluss, sich vor ihrem Start bei den Winterspielen in Vancouver auf Glanzfotos leicht bekleidet ablichten zu lassen, war ein Erlebnis im Badeurlaub.

Vorwürfe aus der Heimat

Die 23-Jährige musste sich umständlich die Kleider wechseln, nur um nicht zu viel von ihrem Körper preiszugeben.

"Ich war so verärgert über das System. Männer mit größeren Brüsten als ich konnten da herumlaufen, und alles war in Ordnung. Wenn Frauen das machen, dann können sie ins Gefängnis gehen. Das ist so falsch", sagte Teter.

Zudem wehrte sie sich gegen Vorwürfe aus ihrer Heimat, die Bühne Olympia für eine sexuelle Kampagne zu benutzen. "Die Bilder sind ein bisschen schlüpfrig, aber absolut nicht sexuell", sagte die Athletin.

Sport1.de fasst die weiteren Olympia-Splitter zusammen:

COMICSTARS: Anschauungsunterricht der besonderen Art erhielt das US-Curling-Team.

Die gesamte Mannschaft versammelte sich vor dem Fernseher, um zu erleben, wie Homer und Marge Simpson sich in einer Folge der beliebten Comicserie für die Olympischen Spiele qualifizieren.

Bei einem Date platzt die gelbe Familie in eine Eishalle und gewinnt die US-Trials. In Vancouver holen Homer und Marge selbstverständlich Gold. "Es war großartig", sagte

Nationaltrainer Phill Drobnick: "Aber Homer muss noch etwas an seinem Gefühl für die Steine arbeiten."

ROMANTIK: Für Jeremy Barrett und Amanda Evora war der Valentinstag alles andere als romantisch. Das US-Liebespaar trat im Eiskunstlauf an - gegeneinander.

Barrett und seine Partnerin für sportliche Zwecke, Caydee Denney, lagen nach dem Kurzprogramm auf dem 14. Platz, Evora und Mark Ladwig belegten Rang zehn.

"Am Valentinstag gegen die Freundin antreten: Ich bin sicher, dass sie jetzt eine Einladung zum Abendessen erwartet", sagte Barrett. (Mehr Splitter: Rennfahrer Ammann muss blechen)

CLOWNS: Die norwegischen Curler überraschten im Training mit einer modischen Extravaganz. In Hosen mit roten, weißen, blauen und grauen Karos kamen die Norweger eher wie Clowns als wie Leistungssportler daher.

"Wir wollen ein bisschen Würze in die ganze Sache bringen", sagte Chris Svae, der die Idee zum gewöhnungsbedürftigen Farbenspiel hatte.

Und auch auf die Leistung soll die Karo-Hose Einfluss haben. "Chris spielt mit diesen Hosen wirklich besser", sagte Skip Thomas Ulsrud.

IDOLE: Die kanadischen Eishockeyspieler kommen im Olympischen Dorf kaum zur Ruhe.

Ständig werden Sidney Crosby und Co. von anderen Athleten um Autogramme und Fotos gebeten. "Ich bin ein bisschen besorgt, dass meine Teamkollegen zu Stalkern werden", sagte die kanadische Curlerin Cheryl Bernard. (Zeitplan: 17 Tage, 86 Entscheidungen)

Rodler Jeff Christie malte sich das Aufeinandertreffen mit Crosby schon bildhaft aus: "Ich werde zu ihm hingehen und sagen: 'Hey Mann, Du bist unglaublich.' Und er wird antworten: 'Und wer bist Du?'"

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