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Der kanadische Skispringer Stefan Read dürfte demnächst Bauchschmerzen bekommen © getty

Skispringer müssen eine "eklige Menge" Ahornsirup trinken. Der "Schnee-Leopard" startet im Slalom. Die Olympia-Splitter.

Vancouver - Eine kuriose Sirup-Wette bereitet den kanadischen Skispringern schon jetzt Bauchschmerzen.

Stefan Read, Trevor Morrice, Eric Mitchell und Mackenzie Boyd-Clowes müssen demnächst jede Menge Ahornsirup trinken, weil die Konkurrenz aus den USA im Teamwettbewerb besser abgeschnitten hat.

"Trevor hat es mir erzählt. Wer kürzer springt, muss eine eklige Menge Ahornsirup trinken. Ich habe nur gesagt: Oh, Gott! Wieviel ist es? Ein Liter? Vier Liter?'", berichtete Read.

"Das wird definitiv kein Spaß für uns." Die Kanadier wurden im Teamspringen 12., die USA 11.

Beide Mannschaften verpassten das Finale der besten Acht. 206885(DIASHOW: Der zwölfte Tag in Vancouver)

Sport1.de fasst die weiteren Olympia-Splitter zusammen:

Beckert vom Erdboden verschluckt

Wahrscheinlich wird Patrick Beckert nie wieder sein Telefon ausschalten.

Das große deutsche Eisschnelllauf-Talent hätte am Dienstag kurzfristig für den angeschlagenen Italiener Enrico Fabris als Nachrücker am 10.000-m-Lauf teilnehmen können, doch der 19-Jährige war nicht auffindbar.

"Wir können ihn nicht erreichen", sagte Bundestrainer Bart Schouten eine halbe Stunde vor Rennbeginn frustriert.

Da auch der Schwede Johan Rojler, der Kanadier Mathieu Giroux und der Kasache Dimitri Babenko als erste drei Nachrücker nicht auffindbar waren, wäre eigentlich der Erfurter an der Reihe gewesen.

"Schnee-Leopard" startet im Slalom

Das mit Spannung erwartete Olympia-Debüt von "Schnee-Leopard" Kwame Nkrumah-Acheampong ist wegen eines Meldefehlers zunächst ausgefallen. (Zeitplan: 17 Tage, 86 Entscheidungen)

"Wir haben da einen Fehler gemacht und ihn beim Riesenslalom gemeldet, obwohl ihm die nötigen Punkte für einen Start fehlen", sagte Vanpee Vanderpuye-Orgle, Sprecher des Nationalen Olympischen Komitees von Ghana.

Die Premiere des 35 Jahre alten Nkrumah-Acheampong und damit auch die seines Heimatlandes bei Winterspielen soll nun beim Slalom am Samstag stattfinden.

"Wir hätten ihn erst gar nicht für den Riesenslalom melden sollen, aber wir wussten ja nicht, dass sich die Qualifikations-Kriterien geändert hatten. Im Slalom ist er aber sicher dabei", sagte Vanderpuye-Orgle.

Dabeisein ist alles

Jamyang Namigal aus Indien wurde beim Riesenslalom der Männer Letzter mit 57 Sekunden Rückstand zur Spitze.

Auch andere Exoten wie Marino Cardelli (San Marino/ 47 Sekunden Rückstand) oder Abbas Muhammad (Pakistan/ 42 Sekunden) präsentierten sich fernab der Bestzeit des Siegers Carlo Janka.

Der 51-jährige Hubertus von Hohenlohe (Mexiko/ 33 Sekunden) sorgte mit seiner fünften Olympia-Teilnahme für Aufsehen.

Ammann versteigert Gold-Brille

Simon Ammann, Doppel-Olympiasieger, versteigert seine Kult-Sonnenbrille für einen guten Zweck.

Das Accessoire des Schweizers, das dieser jeweils bei den Feierlichkeiten nach dem Gewinn seiner Goldmedaillen in Whistler trug, wird bei einem Internet-Auktionshaus zugunsten der Schweizer Sporthilfe angeboten.

Ammanns Gold-Brille ist offenbar sehr begehrt. Obwohl die Auktion noch bis zum 7. März läuft, liegt das Höchstgebot schon bei mehr als 4000 Franken (rund 2700 Euro).

"Von meinen Accessoires bei diesen Winterspielen ist diese Brille das lässigste. Sie hat einiges mitgemacht. Sie war mit mir auf dem Podest, ich war mit ihr Skifahren, sie ist praktisch und cool", sagte Ammann, und forderte seine Fans auf: "Bietet für die Brille!"

Erst der Doppelsieg, dann das Triple?

Marina Sujewa freute sich gleich doppelt. Die russische Eistanztrainerin sorgte für ein Kuriosum: Sie betreut sowohl die neuen Olympiasieger Tessa Virtue/Scott Moir als auch die Zweitplatzierten Amerikaner Meryl Davis/Charlie White.

Ihr Ziel für Sotschi 2014: "Ganz klar: Die Plätze eins, zwei und drei."

Golfer Angerer plant Rückkehr

Langläufer Tobias Angerer will im Sommer wieder ins Deutsche Haus und Kufenstüberl nach Whistler zurückkehren.

Dann dient das Gebäude wieder als Clubhaus des Jack Nicklaus Golfplatzes.

"Diesen Platz muss man einfach mal spielen", sagte der Silbermedaillengewinner im 30-km-Rennen. Angerer hat Handicap 23.

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