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Tennis-Star Maria Scharapowa hatte sich für die Bewerbung ihrer Heimatstadt stark gemacht © getty

Der FSB-Boss Alexander Bortnikow spricht von Drohungen militanter Gruppen und sieht Parallelen zur abgesagten Rallye Dakar 2008.

Moskau - Der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, hat vor Terroranschlägen auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi gewarnt.

"Die reale Bedrohung durch Al-Kaida hat 2008 zur Absage der Rallye Dakar geführt", sagte Bortnikow bei einer internationalen Konferenz von Geheimdienstchefs am Donnerstag: "Einige Anführer militanter Gruppen haben deutlich gemacht, dass sie im Vorfeld der Olympischen Spiele Ähnliches planen."

Die Dakar-Rallye war 2008 in Westafrika nach Terrordrohungen abgesagt worden. Daraufhin hatten die Organisatoren die Fernfahrt nach Argentinien und Chile verlegt.

Gefährlich nahe an Abchasien

Die Schwarzmeerstadt Sotschi ist 2014 erster russischer Gastgeber der Winterspiele und liegt in der unruhigen Kaukasusregion in unmittelbarer Nähe zu der von Georgien abtrünnigen Republik Abchasien.

Im Sommer 2008 waren russische Truppen auf georgisches Gebiet vorgedrungen. Beide Seiten lieferten sich daraufhin über mehrere Tage hinweg militärische Auseinandersetzungen. (Thomas Bach im SPORT1-Interview)

Im April hatte der FSB nach eigenen Angaben einen georgischen Spion enttarnt, der damit beauftragt gewesen sein soll, Erkundigungen über die Vorbereitungen auf die Winterspiele einzuholen.

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