Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Vancouver rechnen bei der Eröffnungsfeier am 12. Februar mit bis zu 1500 Demonstranten.

Bereits Ende Januar hatten 200 Mitglieder der Anti-Olympia-Bewegung ORN gegen die 21. Winterspiele protestiert.

Das Bündnis gegen Olympia reicht von linken Aktivisten über Obdachlosen- und Armenverbände bis hin zu Gruppen der Ur-Einwohner Kanadas, die behaupten, die Spiele würden auf "gestohlenem Land" ausgetragen werden.

Rund um die Eröffnungsfeier am kommenden Freitag werden 15.000 Sicherheitskräfte in Vancouver im Einsatz sein. Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass Aktivisten der ORN im Vorfeld der Veranstaltung versuchen werden, den Fackellauf zu stören.

Sollten die Protestler während der Eröffnungsfeier ihr Vorhaben in die Tat umsetzen, könnte das zu einem Verkehrskollaps führen. Zum Zeitpunkt der Demonstration am Nachmittag des 12. Februar werden sich mehrere Zehntausend Besucher auf den Weg zur Eröffnungsfeier im BC Place Stadium machen.

ORN-Sprecherin Alissa Westergard-Thorpe hatte vor wenigen Tagen im Gespräch mit der Tageszeitung Vancouver Sun angedeutet, dass die Proteste am Tag der Eröffnungsfeier auch außer Krontrolle geraten könnten.

"Alles hängt davon ab, wie sich die Polizei verhält. Wenn sie uns schlagen, während wir friedlich demonstrieren, könnten die Dinge auch eskalieren", sagte die 35-Jährige.

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